Lindenfest

Hintergründe des Lindenfests

Schon vor der Gründung des VUNK, kam es unter den späteren Vereinsmitgliedern immer wieder zu Diskussionen betreffend kultureller Veranstaltungen in unserem Umfeld. Das Angebot war schlichtweg trist und so manifestierte sich unter den Mitgliedern bald die Idee, selbst Veranstalter eines Festes zu werden. Ein multikulturelles, buntes Fest, mit verschiedensten Musikgruppen, Gauklern, Tanzeinlagen sowie Speisen aus aller Welt sollte es werden. Doch darüber hinaus sollte auch zum Nachdenken angeregt und gesellschaftskritische Themen angesprochen werden. Im Schatten zunehmender Ausländerfeindlichkeit und Parteien die versuchen daraus Profit zu schlagen, ist für uns die Umsetzung dieses Festes schließlich eine Selbstverständlichkeit!
Nach kurzer aber intensiver, in der für uns typisch chaotisch durchgeführten Planung, war es schließlich soweit: Das 1. Lindenfest (benannt nach der am Hauptplatz Persenbeug stehenden 700 Jahre alten (??) Linde ) ging im Frühjahr 1993 über die Bühne! Ein Sprung ins kalte Wasser der sich letztendlich lohnte. Ängste, dass wir möglicherweise alleine am Hauptplatz überbleiben würden, bewahrheiteten sich nicht und zu unserer Freude füllte sich der Platz zusehends. Der damalige Hauptgig, die Gruppe „ Almranzln „ um den großartigen Geiger Toni Burger ließen Fest 1 genial ausklingen.
Mittlerweile zählt das Lindenfest zu den Fixpunkten der kulturellen Veranstaltungen in der Region und das Angebot (vor allem an Musikgruppen) kann sich immer wieder sehen lassen.
Mit dem 13. Fest (im Jahr 2006) wurde ein Standortwechsel entschieden, da auf Grund der Tatsache, dass sich das Fest nur aus den Einnahmen am Festtag und diversen Spenden finanziert, die extreme Wetterabhängigkeit nicht mehr tragbar war. So findet das Fest seit 2006 in Gottsdorf, ebenfalls um eine wenn auch etwas jüngere Linde statt. Wir sehen diesen Standortwechsel als Chance neue Menschen begeistern zu können und somit auch in Zukunft dieses etwas anderer Fest für und MitMenschen zu sichern.